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TOURISMUSGESETZ GEMEINDE AROSA 
5. Entwurf vom 16.01.2019 
 
Liebe Mitglieder des Grundeigentümervereins Hochwang 
Die Gemeinde Arosa hat am 24.01.2019 allen Leistungsträgern den Entwurf des neuen Tourismusgesetzes vorgestellt. Dabei wurde unser Verein von Bruno Jäger (Vizepräsident) und mir, Fabian Gabriel (Präsident) vertreten. Das Gesetz deckt sich grösstenteils mit dem Mustergesetz des Kantons Graubünden. Die relevanten Punkte des Gesetzes, welche uns Grundeigentümer betreffen, möchte ich hiermit kurz zusammenfassen. Der ganze Entwurf kann auf der Internet Seite der Gemeinde Arosa als Pdf herunter geladen werden. 
Im Gesetz wird nach zwei Tourismuszonen unterschieden: Zone A: Altgemeinde Arosa, Zone B: Talgemeinden, in unserem Fall Pagig und St.Peter. Die Abgaben in der Zone A betragen 100%, in der Zone B 40%. Als Abgaben gibt es die Beherbergungsabgabe und die Tourismusförderungsabgabe. 
 
Die Beherbergungsabgabe wird von allen Eigentümern (Eigennutzer) geschuldet. Wer seine Ferienwohnung resp. Ferienhaus während mehr als 50 Tagen vermietet, wird zum Beherberger und zahlt anstelle dem Steuersatz für Eigennutzer den höheren Steuersatz für Beherberger sowie die Tourismusförderungsabgabe. 
Wer seine Ferienwohnung/Ferienhaus auf einer professionellen Vermietungsplattform anbietet (z.Bsp. AirBnB, FeWo-direkt, booking.com, etc.) wird automatisch zum Beherberger, ausgenommen die Liegenschaft wird auch selbst genutzt und weniger als 50 Tage vermietet. 
Die Abgaben richten sich neu nicht mehr nach Anzahl Betten, sondern nach einer Grundgebühr und nach Quadratmeter Nettowohnfläche. Die Fläche, welche besteuert wird, findet jeder Eigentümer auf seiner Schätzungseröffnung des Amt für Immobilienbewertung Kanton Graubünden, Seite B2, Mietberechnung, Totale Summe in m2.  Die Grundgebühr resultiert aus dem Gedanken, dass eine rein Flächen bezogene Besteuerung nicht gerecht wäre. Beispiel: Eine Wohnung mit 20 m2 kann ebenso 4 Betten aufweisen, wie eine Wohnung mit 80 m2. Würde nur nach Fläche besteuert, würde die grössere Wohnung im Verhältnis viel mehr, resp. die kleine Wohnung zu wenig Abgaben leisten.  
Zusammenfassung. Für uns Eigentümer sind hauptsächlich die folgenden Artikel relevant: 
Art.  3, Zone B, Abgabe 40% Art.  4, Definition Beherberger und Eigennutzer Art. 10, Grundgebühr und Steuersatz Art. 14, Besteuerung einzelne Zimmer Art. 16, Verwendung der Beherbergungsabgabe 
Art. 17b, Tourismusförderungsabgabe für Ferienwohnungen, Ferienhäuser etc. Art. 20, Bemessung der Tourismusförderungsabgabe 
Auf der folgenden Seite habe ich mehrere Beispiele aufgeführt, wie die Beherbergungsabgabe und die Tourismusförderungsabgabe berechnet werden. 
 
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Nachfolgend habe ich die relevanten Abgaben gemäss Gesetz aufgelistet. Es ist davon auszugehen, dass bei Inkrafttreten des Gesetzes durch den Gemeindevorstand ein Durchschnitt der definierten Abgaben festgesetzt wird, deshalb habe ich die Beispiele mit Durchschnittswerten berechnet. Beherbergungsabgabe BA, Tourismusförderungsabgabe TFA, Nettowohnfläche NWF 
BA Grundgebühr:  Fr. 280.- bis 500.- Durchschnitt Fr. 390.-   BA Steuersatz Eigennutzer:  Fr.     6.- bis   12.- Durchschnitt Fr.     9.-  BA Steuersatz Beherberger: Fr.   16.- bis   28.- Durchschnitt Fr.   22.-  BA Einzelne Zimmer: Fr. 300.- bis 600.- Durchschnitt Fr. 450.- 
 
TFA Grundgebühr:  Fr. 200.- bis 400.- Durchschnitt Fr. 300.-   TFA  Ferienwohnung: Fr.  2.50 bis     5.- Durchschnitt Fr   .  3.75  TFA  Privatzimmer pro Zimmer: Fr.   30.- bis   60.- Durchschnitt Fr.   45.-  
Alle Steuersätze werden für die Tourismuszone B mit 40% berechnet 
 
Beispiel 1: Die Ferienwohnung mit einer NWF von 40 m2 wir selbst genutzt und weniger als 50 Tage vermietet Es ist nur die Beherbergungsabgabe als Eigennutzer geschuldet. 
(BA Grundgebühr x 40%) + (BA Steuersatz Eigennutzer x Nettowohnfläche in m2  x 40% für Zone B) (390.- x 40%) Fr. 156.- +  ( 9.- x 40 m2 x 40%)  Fr. 144.-  =  Fr. 300.- Beherbergungsabgabe 
 
Beispiel 2: Die Ferienwohnung mit einer NWF von 40 m2 wir selbst genutzt und mehr als 50 Tage vermietet. Es ist die Beherbergungsabgabe als Beherberger und die Tourismusförderungsabgabe geschuldet. 
(BA Grundgebühr x 40%) + (BA Steuersatz Beherberger x Nettowohnfläche in m2  x 40% für Zone B) (390.- x 40%) Fr. 156.- +  (22.- x 40 m2 x 40%)  Fr. 352.-  =  Fr. 508.- Beherbergungsabgabe 
(TFA Grundgebühr x 40%) + (TFA Ferienwohnung x Nettowohnfläche in m2  x 40% für Zone B) (300.- x 40%) Fr. 120.- +  ( 3.75 x 40 m2 x 40%)  Fr. 60.-  =  Fr. 180.- Tourismusförderungsabgabe 
Total Fr. 508.- + Fr. 180.-                =  Fr. 688.- (BA + TFA) 
 
Beispiel 3: In einer Wohnung mit festem Steuersitzt in der Gemeinde Arosa (keine Zweitwohnung) wird nur ein Zimmer als Privatzimmer zu Ferienzwecken vermietet. Für die Wohnung sind keine Tourismusabgaben zu leisten. (Erstwohnsitz) Für das Zimmer sind die Beherbergungsabgabe und die Tourismusförderungsabgabe geschuldet. 
(BA Steuersatz Einzelne Zimmer  x 40% für Zone B) (450.- x 40%)                                                                      =  Fr. 180.- Beherbergungsabgabe 
(TFA Grundgebühr x 40%) + (TFA Steuersatz Zimmer x 40% für Zone B) (300.- x 40%) Fr. 120.- + ( 45.- x 40%)  Fr. 18.-                =  Fr. 138.- Tourismusförderungsabgabe 
Total Fr. 180.- + Fr. 138.-               =  Fr. 318.- (BA + TFA) 
 
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Bei der Vorstellung des Entwurfs haben wir uns unter anderem für die folgenden Punkte stark gemacht: 
- Die Abgaben sollen die für den Tourismus nötigen Aufgaben decken und dürfen nicht auf Reserve erhoben werden. - Die zu erwartenden Mehreinnahmen müssen den touristischen Infrastrukturen zugutekommen. - Die erzielten Einnahmen aus dem Teil-Gebiet der Gemeinde müssen auch wieder in dieses Gebiet zurück fliessen. - Wenn die Gästekarte aus den Beherbergungsabgaben finanziert wird, müssten auch die Eigennutzer eine Gästekarte erhalten. 
Die verschiedenen Einwände und Hinweise, welche durch die Leistungsträger bei der Vorstellung des Gesetzes gemacht wurden, werden nun seitens der Gemeinde überprüft. Zwischenzeitlich gab es schon Anpassungen, so ist z.Bsp. der Art. 20, Abs. 2a geändert worden. Die TFA Grundgebühr in der Zone B ist ebenfalls nur zu 40% geschuldet. 
Im März findet eine erste Sitzung der Arbeitsgruppe statt, in welcher das Reglement ausgearbeitet wird. Die Arbeitsgruppe ist breit abgestützt und setzt sich aus Gemeindevertretern und Leistungsträgern aus der ganzen Gemeinde zusammen. 
Anschliessend folgt die Vernehmlassung und danach wird das Gesetz und Reglement zu Handen des Parlaments verabschiedet. Ein Referendum wäre möglich, wodurch das Gesetzt zur Abstimmung an die Urne käme. Parallel muss zudem die Gemeindeverfassung sowie das Steuergesetz angepasst werden, welche an der Urne zur Abstimmung kommen. 
Vorgesehen ist, dass das neue Tourismusgesetz im Laufe des Jahres 2020 in Kraft tritt. 
 
Bei Fragen zum jetzigen Entwurf des Gesetzes oder zur Berechnung der künftigen Abgaben, sowie für Hinweise, welche wir als Verein bei der Ausarbeitung des Reglements zusätzlich einbringen sollen, stehe ich gerne zur Verfügung. 
 
Mit sonnigen Grüssen aus dem schönen Hochwanggebiet 
 
Fabian G. Gabriel 
Präsident Grundeigentümerverein Hochwang 
 
 
 
 
Haldenstein/St. Peter Ende Februar 2019 
 
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